Der Forggensee, auch Speicher Roßhaupten, ist ein vom Lech durchflossener Stausee in der Nähe von Füssen im Königswinkel, am Fuße der Königsschlösser. Der See ist mit 15,2 km² Fläche und etwa 35 m Tiefe der fünftgrößte See Bayerns und liegt im Landkreis Ostallgäu, dabei zu zwei Drittel im Gemeindegebiet von Schwangau. Weitere Anliegergemeinden sind Füssen, Halblech, Rieden am Forggensee und Roßhaupten.

Insgesamt 50 bewohnte Gebäude aus den Schwangauer Weilern Brunnen, Forggen und Deutenhausen, darunter 16 Bauernhöfe mit 800 Hektar Nutzfläche waren östlich des Lechs von der Flutung des Forggensees 1954 betroffen.

 

Januar

Oktober

November

Wenige hundert Meter vom heutigen Ufer entfernt, am ehemaligen Weg von Brunnen nach Forggen trifft man auf 1974 freigespülte Grundmauern und Ziegelreste einer römischen Villa rustica. Solche Gutshöfe versorgten Reisende auf den römischen Straßen. Bei einem dort noch gut erkennbaren, festen Straßendamm mit Ausrichtung auf die Landmarken Auerberg im Norden und Säuling im Süden könnte es sich um eine in Vergessenheit geratene Römerstraße handeln.



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