Einzigartig sind die durch die eiszeitlichen Gletscher entstandenen Seen in der Landschaft Südbayerns. Alle Seen sind starke Anziehungspunkte für Freizeitnutzung, Tourismus und Naherholung. Um all diese Funktionen nachhaltig zu sichern und die hohe Wasserqualität zu erhalten bzw. noch weiter zu verbessern, werden alle Seen regelmäßig untersucht und die Daten ausgewertet. In der Vergangenheit sind diesbezüglich viele Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität erfolgreich umgesetzt worden.
Auf der Übersichtskarte sehen Sie die Lage der größten Seen im Oberland. Der Starnberger See, der Ammersee und der Forggensee gehören bereits zu den benachbarten Landkreisen Starnberg, Landsberg am Lech und dem Ostallgäu.
Über 200 natürliche und zahlreiche künstliche Seen gibt es in Bayern. Sie werden nicht nur vom Menschen genutzt, sondern erfüllen als wertvolle Ökosysteme auch wichtige Funktionen im Naturhaushalt. Wegen des im Gegensatz zu Fließgewässern nahezu stehenden Wasserkörpers sind Seen besonders empfindlich gegen Verschmutzung. Viele Zyklen des Wasseraustausches – der bei Seen ein bis mehrere Jahre dauert – sind notwendig, damit das Wasser sauberer wird.
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